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Tipps zur Immobilienfinanzierung

Die Finanzierung eines Hausbaus oder der Kauf einer Immobilie wird im Allgemeinen auch Baufinanzierung genannt. Diese will genauso gut geplant sein, wie der Hausbau oder der Kauf selbst. Wir möchten Ihnen hier ein paar wichtige Tipps geben, wie man bei der Planung eines derartigen Vorhabens vorgeht und was die wichtigsten Eckpunkte bei der Baufinanzierung sind. Eine systematisch Herangehensweise ist hier unerlässlich.

Die ersten Schritte

1.) Freies Budget ermitteln

Als erstes sollten Sie festlegen, welche monatliche Rate Sie langfristig und nachhaltig für die Abzahlung des Darlehens zur Verfügung haben. Das tun Sie am besten, indem Sie einen Haushaltsplan aufstellt, um Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu ermitteln. Wichtig ist hierbei, dass Sie nur die Einnahmen zählen, die auch wirklich nachhaltig erzielt werden. Ein Schönrechnen hilft Ihnen hierbei nicht.

Das Kindergeld gehört zum Beispiel zu den nachhaltigen Einnahmen. Aber nur, sofern die Kinder ein gewisses Alter noch nicht überschritten haben. Schlussendlich haben Sie den Betrag ermittelt, den Sie für Zins und Tilgung des Darlehens zur Verfügung haben. Wenn Sie sich bei der Ermittlung schwer tun, oder Ihre Einnahmen und Aus-gaben nicht genau kennen, sollten Sie ein Haushalts-buch führen. Nach sechs Monaten wissen Sie in der Regel ganz genau, wie Ihr finanzieller Haushalt aussieht.
Auf jeden Fall sollten Sie daran denken, dass zukünftig auch Kosten für die Bewirtschaftung des neuen Heims anfallen. Diese sollten Sie bei Ihrer Rechnung berücksichtigen. Hierfür werden in der Regel 2 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche anzusetzen sein.

Haben Sie nun Ihr verfügbares Budget ermittelt, so machen Sie einen Kassensturz und ermitteln das vorhandene Eigenkapital. Das dürfte nicht allzu schwer sein, da Ihnen die Konto- und Depotstände bekannt sein dürften. Nehmen wir doch einmal an, Ihnen bleiben nach Abzug aller Haushaltskosten 1.500 EUR für die Finanzierung übrig. Als Eigenkapital stehen 50.000 Euro zu Verfügung.

2.) Maximale Kosten für Immobilie und Finanzierungssumme feststellen

Nun haben Sie Ihre monatliche Rate in Höhe von 1.500 EUR und Ihr zur Verfügung stehendes Eigenkapital von 50.000 EUR für die Finanzierung ermittelt. Der nächste Schritt ist, dass Sie auf Basis dieser Daten herauszu-finden, was das Haus maximal kosten darf. Dazu können Sie folgende Formel unter Verwendung der oben genannten Werte zur Berechnung verwenden: Darlehenssumme = 1.500 EUR  x (100 x 12) : 7% Zins und Tilgung = rund 257.143 EUR. Zuzüglich des vorhandenen Eigenkapitals von 50.000 EUR können sich die Gesamtkosten auf 307.143 EUR belaufen. Hier wurde bewusst mit einem Sollzins von 6% und 1% Tilgung gerechnet, obwohl die Zinsen derzeit weitaus günstiger sind, da Sie nach der ersten Zinsfestschreibungsperiode mit einem Sollzinsanstieg rechnen sollten. Somit kann das Darlehen langfristig nachhaltig bedient und zurückgeführt werden.

Wenn Sie nun die anfallenden Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten, eventuelle Makler-gebühren und Grundbuchkosten abziehen (rund 15% mit Maklergebühren) dann wissen Sie, wie viel Ihre Immobilie maximal kosten darf. In unserem Beispiel 261.071 EUR.

Nun wissen Sie, wie viel Ihre Immobilie kosten darf und welchen monatlichen Kapitaldienst Sie aufzuwenden haben. Anhand dieser ermittelten Fakten können Sie herausfinden, wie viel Immobilie Sie sich dafür kaufen oder erbauen lassen können. Am besten, Sie prüfen verschiedene Angebote von Hausbaufirmen und vergleichen diese. Wenn Sie sich für einen Neubau entscheiden, ist es empfehlenswert, das Sie  für die Bauphase einen Sachverständigen oder Bauingenieur zur Bauüberwachung beauftragen.

3.) Finanzierung optimieren

Wenn Sie Ihre Immobilie gefunden haben oder feststeht, welches Haus Sie bauen möchten, gilt es die Finanzierung zu optimieren. Dazu gehört, dass geprüft wird, welche öffentliche Fördermittel eingebunden werden können und ob dies sinnvoll sind. Des Weitern sollten Finanzbausteine und Eigenkapital so optimiert werden, dass man aufgrund des errechneten Beleihungswertes der Immobilie eine gute Sollzinskondition bei den Banken erwirken kann.

Die passende Zinskondition, Zinsbindung und die richtige Tilgungshöhe oder die Tilgungsbedingungen, wie zum Beispiel Sondertilgung oder kostenloser Tilgungswechsel zu finden und Ihren Wünschen anzupassen ist gar nicht so einfach. Hier sollten Sie einen unabhängigen Fachmann zu Rate ziehen.

4.) Finanzierungsangebote vergleichen

Ist die passende Finanzierungsvariante gefunden, sollten Sie Vergleiche einholen, um das beste Angebot für sich herauszufinden. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn Sie Angebote immer mit selben Vorgaben anfragen, da Sie sonst Äpfel mit Birnen vergleichen. Deshalb sollten Sie auch bereits vorher festgelegt haben, wie Ihre Finanzierung aussehen soll. Hierbei sind wir Ihnen auch gern mit unserem Vergleichsportal behiflich.

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